Der Tag war komplett den Hunden gewidmet! Einige Hunde wurde auf eine Gassirunde ausgeführt, die andern mit Guddelis verwöhnt. Außerdem wurden die Hunde natürlich gekuschelt, was so ziemlich jedem gefallen hat, egal ob Menschen oder Hund. Vielen Danke Renate und Magdalena für die schönen Fotos!
Urlaubsfeeling! Renate und Magdalena fuhren nach Valdanos. Am großen Strand bekamen sie Besuch von lieben Straßenhunden, die auch sogleich gefüttert wurden! Die kleine Mica durfte natürlich auch mit dabei sein und hat es genossen. Danach ging es wieder zu unseren Hunden, wo ein Treffen mit Tierarzt Beni stattfand um über vergangene und zukünftige Arbeit zu sprechen. Der persönliche Kontakt ist äußerst wichtig, denn nur so kann man sich austauschen und auch zeigen, dass wir die Menschen und ihre Arbeit wertschätzen. Es wurden außerdem 4d Tests durchgeführt und einer Hündin noch die Ohrmarke entfernt. Anschliessend ging es wieder zum Fotoshooting unserer Hunde, allerdings nur kurz, da es in Montenegro noch früher dunkel wird. Somit wurde mit einem guten Essen bei unseren Freunden der Tag abgeschlossen.
Besuch in Niksic bei Saska, der Tierärztin von Family vet! Sie hat sich sehr über die mitgebrachten Spenden und den lieben Besuch aus der Schweiz gefreut. Es wurde vereinbart, beim nächsten Besuch mehr Zeit mitzubringen, um sich austauschen zu können! Außerdem hat Renate noch Spenden dort gelassen, für eine andere Organisation!
Danach ging es weiter nach Podgorica um die Papiere vom Veterinäramt abzuholen, die für den TRACES Transport benötigt werden. Zudem wurde in der neuen Klinik ein Termin für die kleine Mica gemacht. Die neue Diagnose lautet, dass Mica nun täglich Physiotherapie bekommen soll. Um Zeit zu sparen, brachte die Vet.Inspekorin die Dokumente für den Transport direkt in die Klinik um sie persönlich zu übergeben. Sie hat sich für die tolle Arbeit, welche HFM vor Ort leistet, bedankt. Danach ging es zurück zu unseren Freunden, wo der lange und anstrengende Tag mit Kaffee und leckerem Kuchen abgeschlossen wurde. Renate hat die kleine Mica seit Mittwoch in ihrem Appartement und gibt ihr alle Liebe und Pflege die sie braucht! Vielen herzlichen Dank dafür
Fotoshooting! Unsere Hunde, aber auch andere, wurden gekuschelt und fotografiert! Ein Tag, der nur für die Hunde reserviert und natürlich prall gefüllt war mit Emotionen, Freude, aber auch ein bisschen Trauer, da wir ja nicht alle auf einmal mitnehmen können!
Unsere Vereinspräsidentin Renate hat im November 2022 den FbA Transportkurs absolviert und im Dezember mit Prüfung abgeschlossen und bestanden.
Das Zürcher Veterinäramt hat unserem Verein daraufhin im Februar die Bewilligung für nationale und internationale Transporte erteilt.
(Anmerkung: die Kosten für die Weiterbildung und die Bewilligungsgebühr hat Renate selbst bezahlt, sie hat dafür keine Spendengelder verwendet!)
Heart for Montis ist nun im T.R.A.C.E.S System auch als Transportunternehmen eingetragen.
Was bedeutet das? Der Verein Heart for Montis darf nun selbst Transporte in die Schweiz durchführen und ist somit nicht mehr angewiesen auf fremde Transportunternehmen. Das kommt uns günstiger und ist an unsere Verhältnisse, sowohl zeitlich, als auch platzmässig angepasst.
Der nächste Termin für Schweiz – Montenegro – Schweiz ist bereits fest geplant. Abfahrt ist am 7.5, Ankunft am 13.5.
Wir nehmen gerne Futter und Sachspenden mit. Allerdings im Rahmen, da wir bisher fast immer an den Grenzen Probleme hatten mit dem „Zuviel“!
Anlässlich unserer Vereinssitzung vom 26. März 2023 durften wir 3 neue Mitglieder begrüssen, die sich zukünftig aktiv in unserem Verein betätigen wollen. Wir freuen uns sehr über Laura, Brigitta und Christin. Mehr über unsere neuen Mitglieder erfahrt ihr unter folgenden Link:
Was im Herbst/Winter 2022 mit Renates Ausbildung zum FbA Transport begann, konnte nun endlich in die Tat umgesetzt werden. Am 6. Mai 2023 starteten Renate und ihre Begleiterin Gitta zum ersten eigenen Traces Transport.
Renate kennt die Route Saland (Schweiz) – Ulcinj (Montenegro) wohl bald im Schlaf, so häufig ist sie die Strecke schon gefahren. Für Gitta, die mitfuhr, um ihre beiden Adoptivhunde Heidi und Lotti zu holen, war es die erste Reise nach Montenegro.
Ihre Eindrücke der Reise hat Gitta in einem Reisebericht zusammen gefasst.
Am sind Renate und ihre Co-Pilotin Gitta wohlbehalten aber erschöpft mit ihrer wertvollen Fracht in der Schweiz angekommen. Alle Hunde wurden noch am selben Tag an ihre Pflegemamis übergeben und dürfen sich nun erstmal in Ruhe einleben. In Kürze werden wir die Hunde dann einzeln vorstellen.
Update Juli 2023: alle Hunde haben ihre Menschen gefunden und durften in ihr neues Zuhause einziehen.
Die beiden Schwestern Halima und Rona haben das Herz ihrer Pflegefamilie im Sturm erobert und dürfen für immer bleiben. Sie gehen nun gemeinsam in eine wundervolle Zukunft.
Nando ist ein Sohn unserer lieben Nocka. Nocka wurde nur wenige Tage vor der Geburt ihrer Babies von Touristen in unsere Auffangstation gebracht. Nando und seine Geschwister durften mit ihrer Mama in Sicherheit in einem Freilauf Gehege aufwachsen.
Malek ist der letzte Sohn der Mama Marley, der lange auf die Ausreise warten musste. Seine Geschwister und auch Marley fanden bereits letztes Jahr ihr Für-Immer-Zuhause in Deutschland.
Struby wurde mit drei Welpen in einem Vorort von Ulcinj auf der Strasse gefunden. Leider verstarben die bereits geschwächten Welpen bald nach ihrer Rettung an der gefürchteten Parvovirose.
Der erste „Heart for Montis“-TRACES-Trapo und was sonst noch so passiert ist…
So rein theoretisch könnte man einfach sagen: „Wir haben ein paar Hundchen geholt – alles ging gut!“ Wenn das nur alles immer so einfach wäre. Ist es nicht!
Wir sind Vier von vielen, die Renate für ihren immer wieder aufopferungsvollen und unermüdlichen Einsatz danken. Ohne sie wären wir nicht hier und haben nun ein tolles Leben vor uns.
Wenn Sie mehr über Renates letzte Reise nach Montenego erfahren möchten – hier geht’s zum Reisebericht.
Die beiden Schwestern wurden von ihrer Mama auf einem privaten Grundstück abgelegt. Die Mutterhündin wähnte ihren Nachwuchs dort wohl in Sicherheit. Dem war aber leider nicht so. Die Anwohner reklamierten und verlangten, dass die Hündin samt Welpen «entfernt» wird. Lazar und seine Mitarbeiterin machten sich auf den Weg. Mit viel Mühe gelang es ihnen, die beiden Welpen einzufangen während die Hundemama aus der Ferne protestierte. Die Mutterhündin selbst liess sich leider trotz mehrmaligen Versuchen nicht einfangen und wurde später nie mehr gesehen.
Die damals etwa 8 -10 Wochen alten Schwestern kamen in die Hundepension, wo sie bis heute sitzen.
Hanni und Nanni, wie wir die beiden tauften, haben offenbar das Naturell ihrer scheuen Mutter geerbt. Aus den herzigen Welpen sind zwei äusserst scheue Junghunde geworden.
Nach nunmehr bald 1 ¾ Jahren in der Hundepension, ist es höchste Zeit, dass die beiden dort wegkommen. Wir planen, Hanni und Nanni im Herbst in die Schweiz zu holen, um sie bei uns an ein Leben gemeinsam mit Menschen zu gewöhnen und um sie später je einzeln oder auch zusammen in ein liebevolles Zuhause zu vermitteln.
Aber so eine Reise von Montenegro in die Schweiz ist teuer. Pro Hund muss mit ca. 200 CHF gerechnet werden. Wer hilft uns bei der Finanzierung der Reisetickets für diese beiden Schwestern?